Wie man ein Unternehmen im Vereinigten Königreich prüft (Companies House)

Veröffentlicht: 2026-07-22

Um ein Unternehmen im Vereinigten Königreich zu prüfen, suchen Sie es anhand der Firmennummer oder des Namens im Companies-House-Register, wo Sie Status, eingetragene Adresse, Direktoren, Personen mit maßgeblicher Kontrolle (PSC) und eingereichte Abschlüsse sehen. Die USt-Nummer ist getrennt — sie wird bei HMRC registriert und ist seit dem Brexit nicht mehr im EU-VIES; prüfen Sie sie mit dem HMRC-Dienst „Check a UK VAT number“. Nachfolgend Schritt für Schritt: was Sie wo prüfen und worauf Sie achten sollten.

Wo finde ich amtliche Daten zu einem britischen Unternehmen?

Die Hauptquelle ist Companies House — das amtliche Handelsregister für England & Wales, Schottland und Nordirland. Sein Online-Register (der Dienst „Find and update company information“ auf GOV.UK) zeigt Firmennummer, Status, eingetragenen Sitz, Direktoren, Personen mit maßgeblicher Kontrolle sowie die vollständige Einreichungshistorie, einschließlich Abschlüssen und Confirmation Statement.

Die USt ist getrennt: Britische USt-Nummern vergibt HMRC, nicht Companies House. Seit dem Brexit sind britische USt-Nummern nicht mehr im EU-VIES — stattdessen bietet HMRC den eigenen Dienst „Check a UK VAT number“.

Neben den amtlichen Quellen aggregieren private Dienste die Companies-House-Daten. Sie sind praktisch, aber kein Register — bei Abweichungen ist der Companies-House-Eintrag maßgeblich. Grunddaten und eingereichte Abschlüsse sind öffentlich — aber vieles davon ist selbst gemeldet und auf Englisch, sodass Sie es selbst lesen und bewerten müssen.

Was ist die britische Firmennummer und wie liest man sie?

Die Firmennummer (Company Registration Number, CRN) ist eine 8-stellige Kennung, die Companies House bei der Gründung vergibt. Meist sind es 8 Ziffern, aber in Schottland registrierte Gesellschaften beginnen mit „SC“, in Nordirland mit „NI“ und Limited Liability Partnerships mit „OC“ (oder SO/NC), gefolgt von 6 Ziffern.

Die CRN ist nicht die USt-Nummer. Eine britische USt-Nummer ist getrennt, wird von HMRC vergeben und hat typischerweise 9 Ziffern (dargestellt als „GB“ plus 9 Ziffern). Nicht jedes Unternehmen ist umsatzsteuerlich registriert — ein Betrieb unterhalb der Registrierungsschwelle kann eine CRN, aber keine USt-Nummer haben.

Nutzen Sie die CRN zur Suche bei Companies House und die USt-Nummer zur Prüfung im HMRC-Dienst „Check a UK VAT number“. Die beiden Kennungen beantworten verschiedene Fragen: rechtliche Existenz gegenüber steuerlicher Registrierung.

Wie prüfe ich ein britisches Unternehmen Schritt für Schritt?

1. Bitten Sie den Geschäftspartner um die Firmennummer (CRN) — Sie finden sie auch auf Rechnungen, in Verträgen und meist in der Fußzeile der Website.

2. Suchen Sie das Unternehmen bei Companies House und vergleichen Sie Name, eingetragenen Sitz, Gründungsdatum und Status mit den Angaben des Partners. Prüfen Sie die Direktoren und das PSC-Register (Personen mit maßgeblicher Kontrolle).

3. Sehen Sie sich die letzten Abschlüsse und das Confirmation Statement in der Einreichungshistorie an. Achten Sie darauf, ob Abschlüsse überfällig sind — Companies House kennzeichnet dies.

4. Sollte das Unternehmen umsatzsteuerlich registriert sein, prüfen Sie die britische USt-Nummer im HMRC-Dienst „Check a UK VAT number“ — britische Nummern sind nicht mehr im VIES.

5. Lesen Sie bei größeren Geschäften das PSC-Register, um zu verstehen, wer die Gesellschaft letztlich kontrolliert, und prüfen Sie die Historie der Officers (Rücktritte, weitere Ämter).

6. Prüfen Sie den Status: „Active“ ist ein tätiges Unternehmen; „Dormant“, „In liquidation“, „In administration“, „In receivership“ oder „Dissolved“ sind Signale, die Vorsicht erfordern.

Welche Rechtsformen haben britische Unternehmen?

Die häufigste Form ist die private limited company (Ltd) — mit auf den nicht eingezahlten Anteilsbetrag beschränkter Haftung. Eine PLC (public limited company) kann Anteile öffentlich anbieten und muss laut GOV.UK mindestens 50 000 GBP Nennkapital haben, davon ein Viertel eingezahlt. Eine LLP (limited liability partnership) verbindet die Flexibilität einer Personengesellschaft mit beschränkter Haftung.

Weitere Formen: eine company limited by guarantee (verbreitet bei gemeinnützigen Organisationen, ohne Anteilskapital) und eine CIC (community interest company, für Sozialunternehmen). Ein sole trader und eine gewöhnliche Partnership sind nicht bei Companies House registriert — Sie finden sie dort nicht, was nicht bedeutet, dass sie nicht existieren.

Die Rechtsform sagt Ihnen, wer haftet und was einzureichen ist: Jede Ltd und PLC reicht Abschlüsse und ein Confirmation Statement bei Companies House ein; ein sole trader nicht.

Rechtsformen britischer Unternehmen (Quelle: Companies House / GOV.UK)
FormVollständiger NameHaftungBei Companies House?
Ltdprivate limited companyauf nicht eingezahltes Kapital beschränktja
PLCpublic limited companyauf nicht eingezahltes Kapital beschränktja; mind. 50 000 GBP Kapital
LLPlimited liability partnershipauf vereinbarten Beitrag der Mitglieder beschränktja
Ltd by guaranteecompany limited by guaranteeauf garantierten Betrag beschränktja
Einzelunternehmersole traderInhaber mit dem gesamten Vermögennein

Wie prüfe ich eine britische USt-Nummer (nach dem Brexit kein VIES)?

Hier unterscheidet sich das Vereinigte Königreich von EU-Partnern, und hier passieren häufig Fehler. Da das Vereinigte Königreich die EU verlassen hat, sind britische USt-Nummern nicht mehr Teil des EU-VIES (mit einer Ausnahme für Nordirland, das für Waren gemäß dem Nordirland-Protokoll das USt-Präfix „XI“ behält). Der Versuch, eine USt-Nummer aus dem britischen Kernland im VIES zu prüfen, schlägt schlicht fehl — das ist zu erwarten, kein Warnzeichen.

Stattdessen bietet HMRC den eigenen Dienst „Check a UK VAT number“, der bestätigt, ob eine USt-Nummer gültig ist, und den registrierten Firmennamen samt Adresse anzeigt. Er kann auch einen datierten Nachweis der Prüfung für Ihre Unterlagen erzeugen.

Praxisregel: Für einen UK-Partner HMRC nutzen (nicht VIES); für einen EU-Partner VIES; und stets eine datierte Bestätigung der Prüfung für den Fall einer Steuerprüfung aufbewahren.

Wie prüfe ich, wer die Gesellschaft kontrolliert (PSC-Register)?

Das britische Pendant zum Register wirtschaftlicher Eigentümer ist das PSC-Register — People with Significant Control. Laut GOV.UK ist ein PSC in der Regel jemand, der mehr als 25 % der Anteile oder Stimmrechte hält, das Recht hat, die Mehrheit des Vorstands zu bestellen oder abzuberufen, oder anderweitig maßgeblichen Einfluss oder Kontrolle ausübt. Diese Information ist bei Companies House öffentlich.

Das Lesen des PSC-Registers ist vor größeren Geschäften wertvoll: Es zeigt, wer letztlich hinter dem Partner steht, und hilft, mantelartige Strukturen zu erkennen. Ein wichtiger Hinweis: Historisch hat Companies House die eingereichten Daten weitgehend nicht geprüft — vieles ist selbst angegeben. Das ändert sich mit dem Economic Crime and Corporate Transparency Act 2023 (ECCTA), der eine Identitätsprüfung für Direktoren und PSCs einführt und stufenweise umgesetzt wird. Solange die Prüfung nicht vollständig gilt, behandeln Sie das Register als starke, aber nicht unfehlbare Quelle.

Veröffentlichen britische Unternehmen Abschlüsse, und worauf achten?

Ja — jede Ltd und PLC muss bei Companies House Jahresabschlüsse und ein Confirmation Statement einreichen, beide sind öffentlich (auf Englisch). Kleinere Unternehmen dürfen verkürzte oder „Micro-Entity“-Abschlüsse einreichen, sodass die kleinsten wenig offenlegen — ein knapper Zahlensatz bei einem Kleinstunternehmen ist normal, keine Verschleierung.

Worauf achten: Nettovermögen / Eigenkapital (positiv und nicht rückläufig?), der Trend über zwei bis drei Jahre und ob Abschlüsse überfällig sind (Companies House zeigt eine Frist und kennzeichnet Verspätungen). Der Status „Dormant“ bedeutet, dass das Unternehmen keine wesentlichen Transaktionen hatte — an sich in Ordnung, aber ungewöhnlich bei einer Partei, die ein aktives Geschäft vorschlägt.

Ebenfalls nützlich: das Datum des Confirmation Statement (bestätigt, dass das Unternehmen seinen Eintrag aktuell hält) und die Historie der Officers. Anhaltende Verspätungen oder eine lange Lücke seit dem letzten Abschluss sind ein Warnsignal, das Sie vor einer Kreditgewährung klären sollten.

Wo die einzelnen Daten zu einem britischen Unternehmen liegen (und warum es nicht ein Klick ist)
InformationWo (im Original)Worauf achten
Registerdaten und StatusCompanies HouseStatus und Rechtsformen auf Englisch — leicht zu verwechseln (z. B. Ltd vs. PLC)
Abschlüsse & Confirmation StatementCompanies Housekleinste Unternehmen dürfen verkürzte/Micro-Entity-Abschlüsse einreichen; Zahlen müssen gelesen werden
Personen mit maßgeblicher Kontrolle (PSC)Companies Houseöffentlich; selbst gemeldet (siehe ECCTA)
Britische USt-NummerHMRC (nicht VIES)datierten Nachweis aufbewahren

Was ist ECCTA und warum ist es für die Prüfung wichtig?

Der Economic Crime and Corporate Transparency Act 2023 (ECCTA) ist eine große Reform von Companies House. Historisch agierte Companies House weitgehend als passiver Empfänger von Einreichungen und prüfte die meisten Daten nicht. ECCTA ändert das: Es gibt Companies House stärkere Befugnisse, Informationen zu hinterfragen und abzulehnen, und führt eine verpflichtende Identitätsprüfung für Direktoren und PSCs ein, stufenweise umgesetzt.

Warum das für Sie wichtig ist: Mit Inkrafttreten der Prüfung steigt die Verlässlichkeit des Registers — aber im Übergang können ältere Einträge noch ungeprüfte Daten enthalten. Praktisch verstärkt das eine Gewohnheit, die gute Prüfer bereits haben: Gleichen Sie das Register mit anderen Signalen ab (echte Website und Adresse, funktionierende Telefonnummer, konsistente Abschlüsse, USt-Prüfung bei HMRC), statt sich auf eine einzige Quelle zu verlassen. Diese Reform verfolgen wir in einem eigenen Artikel; hier gilt: Daten vor der Prüfung als stark, aber nicht abschließend behandeln. Dies ist allgemeine Information, keine Rechtsberatung — prüfen Sie stets die aktuellen Regeln auf GOV.UK.

Worauf achten? Warnsignale

Typische Warnsignale bei der Prüfung eines britischen Geschäftspartners: eine sehr junge Gesellschaft, die einen großen Auftrag oder lange Zahlungsziele anstrebt; ein anderer Status als „Active“ (dormant, in liquidation, in administration, dissolved); überfällige Abschlüsse oder eine lange Lücke seit der letzten Einreichung; häufige Änderungen von Name, Direktoren oder Sitz; ein Sitz an einer Massen-Postadresse, die von Hunderten Firmen geteilt wird; Abweichungen zwischen den Eigenangaben und dem Companies-House-Eintrag.

Da viele Daten historisch selbst gemeldet wurden (siehe ECCTA), verlassen Sie sich nicht allein auf das Register — gleichen Sie es mit einer echten Website, einer funktionierenden Telefonnummer und einer USt-Prüfung bei HMRC ab. Kein einzelnes Signal ist entscheidend; mehrere zugleich sind ein guter Grund, um Erklärungen zu bitten, die Zahlung abzusichern oder einen anderen Lieferanten zu wählen.

Vorsicht vor „Echte-Firma“-Imitation und geklonten Firmen: Betrüger kopieren Name und Nummer einer echten Firma und ändern nur die Bankdaten. Bestätigen Sie Zahlungsdaten über einen offiziellen Kanal (Website der Firma, Rückruf an eine veröffentlichte Nummer), nicht über die erhaltene Rechnung — besonders bei einer plötzlichen Kontoänderung kurz vor einer Zahlung.

Wann und wie oft sollten Sie einen britischen Geschäftspartner prüfen?

Das Minimum ist eine Prüfung vor dem ersten Vertrag und vor jeder Transaktion mit Vorkasse oder Zahlungsziel. Der Status bei Companies House kann sich binnen Wochen ändern: Der Eintritt in Liquidation oder Administration oder die Streichung und Auflösung kündigen sich selten lange im Voraus an.

Bewährte Praxis: Wiederholen Sie die Prüfung bei Vertragsverlängerungen und bei der Erhöhung von Kreditlimits; überwachen Sie Schlüssellieferanten und -kunden regelmäßig, z. B. quartalsweise; archivieren Sie datierte Bestätigungen (das HMRC-USt-Ergebnis, einen Auszug des Registereintrags). Da die Daten selbst gemeldet und über Companies House und HMRC verteilt sind, zählt eine wiederholbare Routine — oder ein Bericht, der sie für Sie zusammenführt — mehr als jede einzelne manuelle Prüfung.

Wie lange dauert die Prüfung eines britischen Unternehmens und was kostet sie?

Selbst gemacht ist es nicht ein Klick. Sie suchen das Unternehmen bei Companies House auf Englisch, lesen den letzten Abschluss und das Confirmation Statement und prüfen die USt-Nummer gesondert bei HMRC (nicht im VIES) — wobei ein Großteil dieser Daten selbst gemeldet wird, Sie müssen also beurteilen, wie verlässlich und aktuell sie sind. Die kleinsten Unternehmen reichen verkürzte oder Micro-Entity-Abschlüsse ohne Umsatz ein, die Sie dennoch interpretieren müssen.

Kommerzielle Kreditberichte (Risiko-Scoring, Rückstandsdaten, Gruppenstrukturen) sind ein zusätzlicher Kostenpunkt und bei größeren Kreditlimits eine Überlegung wert. Wenn Sie Geschäftspartner regelmäßig prüfen oder nicht flüssig Englisch lesen, verkürzt ein UKCompany-Bericht den gesamten Prozess auf eine einzige Suche: Companies-House-Daten, Status und Finanzen in Ihrer Sprache, USt gegen HMRC geprüft. Die Suche ist kostenlos, vollständige Berichte kaufen Sie nur, wenn Sie sie wirklich brauchen.

Die wichtigsten britischen Begriffe im Überblick

Firmennummer (CRN) — die 8-stellige Kennung von Companies House. Ltd / PLC / LLP — die wichtigsten Rechtsformen (private, öffentliche, Limited Liability Partnership). PSC — People with Significant Control, das britische Register wirtschaftlicher Eigentümer (über 25 %). Confirmation Statement — die jährliche Bestätigung aktueller Angaben. Accounts — der Jahresabschluss; die kleinsten Firmen dürfen Micro-Entity-Abschlüsse einreichen. Dormant — keine wesentlichen Transaktionen; dissolved — Firma existiert nicht mehr; in administration / in liquidation — Insolvenzverfahren. HMRC — die Steuerbehörde; eine britische USt-Nummer prüft man dort, nicht im VIES. ECCTA — die Reform von 2023, die Identitätsprüfung bei Companies House einführt.

Diese gut ein Dutzend Begriffe reichen aus, um sich sicher bei Companies House und in den Unterlagen eines Partners zu bewegen.

Wie prüfe ich ein britisches Unternehmen in meiner Sprache?

Companies House ist auf Englisch, aber die Details lassen sich leicht falsch lesen — „dormant“ ist nicht „dissolved“, eine LLP ist keine Ltd, und eine britische USt-Nummer muss bei HMRC geprüft werden, nicht im VIES. Für einen nicht-muttersprachlichen Leser sind genau solche kleinen Unterschiede die Stelle, an der Fehler passieren.

UKCompany zeigt britische Unternehmensdaten in 9 Sprachen: Status, Rechtsformen und Finanzfelder sind übersetzt und erläutert, die USt wird gegen HMRC geprüft, und der Bericht verlinkt auf die Quellen, sodass Sie jederzeit das Original einsehen können. Geben Sie die Firmennummer oder den Namen in die Suche ein und sehen Sie den vollständigen Bericht — der schnellste Weg von „Ich habe ein Angebot aus dem UK“ zu „Ich weiß, mit wem ich es zu tun habe“.

Häufige Fragen

Wie viele Zeichen hat eine britische Firmennummer?
Acht. Meist 8 Ziffern, aber schottische Gesellschaften beginnen mit „SC“, nordirische mit „NI“ und LLPs mit „OC“ (oder SO/NC) plus 6 Ziffern.
Ist die Prüfung eines Unternehmens bei Companies House kostenlos?
Register, Status, PSC und eingereichte Abschlüsse sind bei Companies House öffentlich, und die britische USt-Nummer wird gesondert bei HMRC geprüft (nicht im VIES). Die Daten werden jedoch selbst gemeldet (eine bekannte Schwäche, die ECCTA beheben soll), verteilen sich auf Register und HMRC und müssen selbst gelesen und bewertet werden. Unser Bericht sammelt diese Signale und benennt die Risiken an einer Stelle.
Warum finde ich eine britische USt-Nummer nicht im VIES?
Weil das UK die EU verlassen hat, sind USt-Nummern des britischen Kernlands nicht mehr im VIES. Prüfen Sie sie mit „Check a UK VAT number“ von HMRC. Nordirland behält für Waren ein „XI“-Präfix.
Was ist das PSC-Register?
Das Register der People with Significant Control — das britische Register wirtschaftlicher Eigentümer. Ein PSC hält in der Regel über 25 % der Anteile oder Stimmen oder übt anderweitig maßgebliche Kontrolle aus. Es ist bei Companies House öffentlich.
Was bedeutet der Status „Dormant“?
Dass das Unternehmen im Zeitraum keine wesentlichen buchhalterischen Transaktionen hatte. An sich legitim, aber ungewöhnlich bei einer Partei, die ein aktives Geschäft vorschlägt — klärungswürdig.
Was ist ein Confirmation Statement?
Eine jährliche Einreichung, die bestätigt, dass die eingetragenen Angaben (Adresse, Direktoren, PSCs, Kapital) aktuell sind. Ein fehlendes oder überfälliges Confirmation Statement ist ein Warnsignal.
Sind britische Abschlüsse kostenlos verfügbar?
Die eingereichten Abschlüsse von Ltd und PLC sind bei Companies House öffentlich, aber auf Englisch, und die kleinsten Unternehmen dürfen verkürzte oder Micro-Entity-Abschlüsse einreichen, die den Umsatz und viele Details weglassen. Die Zahlen müssen Sie dennoch lesen und ihre Aktualität beurteilen. Unser Bericht liest sie für Sie und weist auf das Fehlende hin.
Prüft Companies House die gespeicherten Daten?
Historisch weitgehend nein — vieles war selbst gemeldet. Das ändert sich mit ECCTA (2023), das eine Identitätsprüfung für Direktoren und PSCs einführt, stufenweise. Bis dahin das Register mit anderen Signalen abgleichen.
Wie prüfe ich ein britisches Unternehmen in meiner Sprache?
Geben Sie Firmennummer oder Namen in die UKCompany-Suche ein — der Bericht zeigt Companies-House-Daten, Status und Finanzen in Ihrer Sprache, prüft die USt bei HMRC und verlinkt auf die amtlichen Quellen.

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Dieser Ratgeber dient nur der Information und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Rechtslage und Registerregeln können sich ändern — maßgeblich sind stets die Angaben in den amtlichen Registern des jeweiligen Landes.